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Sie wollen hoch hinaus. Zahlreiche
gesicherte Klettersteige bringen Sie hoch zu den berühmtesten
Gipfeln der Dolomiten. Nach dem Aufstieg werden Sie mit einem atemberaubenden Panorama auf die bizarren Felsformationen der Dolomiten entlohnt.
Die Dolomiten waren Schauplatz des Ersten Weltkrieges. Deshalb sind hier, im ehemaligen Frontgebiet die heute vorhandenen Klettersteige großteils aus Kriegsanstiegen entstanden.
Klettersteige in den Sextner Dolomiten Die Sextner Dolomiten liegen im Süden des Hochpustertales, am Nordrand der Dolomiten. In diesem Gebiet sind mehrere voneinander erkennbar abgegrenzte, recht unterschiedliche Berggruppen zusammengefasst.
Die meisten Klettersteige der Sextner Dolomiten sind in ihrem Ursprung Kriegswege. Sie befinden sich im einstigen Frontgebiet Monte
Piano-Paternkofel-Elfer-Rotwand. >>> Toblinger Knoten
>>> Alpinisteig Der Faneskamm Der lange, im Osten zum Travenanzes-Tal steil abfallende Bergzug, der vom Monte Vallon Bianco im Nordosten über Furcia Rossa, Monte Castello, Monte Cavallo und Fanesspitzen südwärts bis zum Großen Lagazuoi zusammenhängt, kann nach den höchsten Gipfeln im Kamm geographisch als Faneskamm bezeichnet werden.
Besondere Bedeutung hatte der Faneskamm im Ersten Weltkrieg als Frontverlauf. Die heute teils wieder hergestellten Weganlagen aus jener Zeit, der nicht so bekannte Friedensweg im nördlichen Teil und besonders der leichter zugängliche Tomaselli-Klettersteig an der Südlichen Fanesspitze bringen einigen Gipfeln des Bergzuges viele Besucher. >>> Tomaselli Klettersteig Die Tofana Gruppe Die massige Tofana-Gruppe mit Ihren Dreitausender-Gipfeln Tofana di
Roces, Tofana di Mezzo und Tofana di Dentro, bildet auf breiter Front die westliche Umrahmung des Talbeckens von Cortina d’
Ampezzo.
So wie im übrigen Frontgebiet des Ersten Weltkrieges sind auch in der Tofana-Gruppe die heute vorhandenen Klettersteige großteils aus Kriegsanstiegen entstanden. >>> Via Ferrata Giuseppe
Olivieri Die Cristallo-Gruppe Das eindrucksvolle Panorama von Cortina d’ Ampezzo wird im Nordosten von der über den Wänden des Pomagagnon-Kammes hoch aufragenden, zerklüfteten Südwestflanke der Cristallo-Gruppe geprägt. Diese imposante Berggruppe mit Dreitausender-Gipfeln ist ein allseits abweisendes, wenig erschlossenes Felsmassiv.
Die auf ehemaligen Kriegswegen angelegten Klettersteige Ferrata Marino Bianchi und Sentiero Attrezzato Ivano Dibona führen vom hoch gelegenen Ausgangspunkt an der Forecella Staunies zu den Gipfeln Cristallo di Mezzo und Cristallino d’
Ampezzo. >>> Via Ferrata Marino
Bianchi
Wir empfehlen Ihnen das Buch „Klettersteige in den Dolomiten“ von Hans
Kammerer, erschienen im Tappeiner Verlag. Hier finden Sie noch mehr der schönsten Klettersteige ausführlich erklärt!
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